Archive for 2012

Berner Jubiläumsparty “Faites vos Jeux!”

Saturday, May 5th, 2012

Am 28. April 2012 wurde die Zeit um 80 Jahre zurückgedreht:  Standesgemäß gekleidete Gestalten trafen zu nächtlicher Stunde über einen roten Teppich im buddhistischen Zentrum Bern ein. Sie hauchten damit der aktuellen Baustelle im 1. OG nach und nach Leben ein, die sich mit Hilfe geschickter und tüchtiger Hände und unter funkelnden Lüstern in eine Spiel- und Partyhölle verwandelt hatte.

  

Hier fand die Jubiläums-Party zum 30-jährigen Jubiläum des Zentrums Bern statt. Dank gut gelungener Propaganda tummelten sich rasch Stars und Sternchen, Gangster im Zwirn oder mit Hosenträgern, aber in jeden Fall mit durchaus zwielichtigem Charme. Begleitet wurden sie von Gangsterbräuten mit Federboas und glitzernden Stirnbändern, in feinen Strümpfen und laszivem Dress, um sich gemeinsam dem exzessiven Feiern und Vergnügen hinzugeben. (more…)

30 Jahre buddhistisches Zentrum Bern

Tuesday, April 24th, 2012

Das buddhistisches Zentrum Bern der Karma Kagyü Linie besteht seit 30 Jahren. Es wurde 1982 von Lama Ole Nydahl gegründet. Es ist als Verein organisiert und hat rund 65 Mitglieder. Wir repräsentieren den Diamantwegs-Buddhismus und stehen in der Tradition der Karma Kagyü Linie, einer der vier grossen Schulen Tibets. Unsere Hauptlehrer sind Lama Ole Nydahl und der 17. Karmapa Trinley Thaye Dorje.

Nach fast 30 Jahren in gemieteten Räumen haben wir endlich eine feste Bleibe gefunden: im Berner Matte-Quartier, ganz nahe am historischen Ursprung der Stadt. Das 350jährige Haus an der Gerberngasse 14 (kurz «G14») ging am 1. Januar 2010 in den Besitz der Karma Kagyü Stiftung über. Nun entsteht daraus ein bewohntes buddhistisches Zentrum.

(more…)

Wie die Zürcher in den hohen Norden flogen…

Friday, March 23rd, 2012

(… und was sie zurück gebracht haben…)

Der Auftrag: 29 Bewohner, 16 Wohnungen, zwei Häuser: eine Küche

Der Plan: Die „Grossküchenübertragung“ abholen von den erfahrenen Nordländern

Das Abenteuer: 20 Zürcher im hohen, kalten Norden

Und so kam es dann, dass wir Ende Februar bepackt mit Schlafsack, Schoggi, Mala, Bübübübündnerfleisch, Regenjacke, viel Vorfreude und all unseren gesammelten Fragen rund um die Grossküche in den Norden reisten.

  

Die Hälfte der Truppe machte am Freitag blau und flog schon am Donnerstag nach Hamburg. Pünktlich zur Donnerstagssuppe trafen wir im Café des wunderschönen Hamburger Zentrums ein. Wurden herzlich begrüsst und reichlich bewirtet.


Freitag, 2. März – Hamburg

Das Kulinarische: Pfannkuchen mit Blaubeeren à la Robby und Kasche in der Bewohnerküche, Prosecco im „Schönen Leben“; Älplermaggronen mit Savogniner Bergkäse und zu wenig Apfelmus im Café, das war lecker! (more…)

Tag der offenen Türen im Buddhistischen Zentrum Zürich

Saturday, February 11th, 2012

Im Zeichen der Öffnung nach innen und außen fand am Sonntag ein „Tag der offenen Türen“ im Zürcher Zentrum statt. Offen standen diesmal die Türen der Hausbewohner, die alle interessierten Sangha-Mitglieder eingeladen hatten.

Viele Wohnungstüren waren von 14.00-16.00 Uhr offen und luden zu Besichtigung und zum Verweilen ein. So konnten Hausbewohner und Sangha-Mitglieder einmal sehen, wie unsere Häuser bewohnt sind. Diese Chance nutzen ca. 20 Gäste. Sie wurden von den Hausbewohnern, die ihre Wohnungen geöffnet hatten, mit kleinen Leckereien, Sekt, Lassi oder Tee bewirtet. In manchen Wohnungen ließen die Bewohner schöne Musik laufen oder zeigten Dia-Shows von Dharma-Reisen.

(more…)

Christian Bösel in Amden mit Vorträgen zur Karma-Kagyü-Übertragungslinie

Saturday, February 11th, 2012

Christian, der den 16. Karmapa noch persönlich getroffen hat, verfügt über ein profundes Wissen über die Vergangenheit unserer Line. Seine Vorträge waren gespickt mit  Einzelheiten aus dem Leben grosser Yogis wie Schawaripa, Maitripa, Naropa und Marpa.  Er zeigte Verbindungen zu den andern 3 Haupt- und 8 Nebenlinien der Karma Kagyü-Linie auf und gab einen Einblick in die gesellschaftliche Situation im damaligen Indien und Tibet. Am Beispiel von Rechungpa, einem der beiden Hauptschüler Milarepas, über den sehr viele Informationen im Laufe der Zeit nachträglich geändert wurden, wies der Reiselehrer auf die Wichtigkeit hin, sich ein klares Bild über die Vergangenheit unserer Linie und des tibetischen Buddhismus im Allgemeinen zu machen, um die Entwicklungen im Buddhismus heute verstehen und einschätzen zu können. Am Sonntagmorgen ging er auf die Lebensgeschichten der einzelnen Karmapas ein bis hin hin zum 17. Karmapa, der diesen Sommer wiederum Europa bereisen wird und in Karma Guen Einweihungen geben wird.

 

Christian Bösel praktiziert seit über 30 Jahren und war ein Gründungsmtglied des Buddhistischen Zentrums Wuppertal, eines der weltweit ersten des Diamantweg Buddhismus im Westen.

Der Vortrag über die alten Yogis weckte den Yogi-Geist von Zuhörenden, was einige dazu bewegte, bei Temperaturen um die -10 °C ins eiskalte Amdener Pool zu steigen um eine Erfahrung des eigenen Geistes zu machen.

Neujahrsgruss aus Zürich

Friday, January 20th, 2012

Liebe Sangha-Freundinnen und – Freunde in und um die Schweiz,

Wieder stehen wir am Anfang eines neuen Jahres! Das Alte ist vergangen, das Neue steht bevor, also zelebrieren wir den Augenblick! Die Gelegenheit dafür haben wir 365mal. „Die Freiheit des Augenblicks“ nennt Lama Ole ein Kapitel in seinem Buch „Vom Reichtum des Geistes“, eine immerwährende Quelle von inspirierenden Gedanken. Hier ein Zitat: „Keiner wurde je gestern erleuchtet, keiner je morgen. Erleuchtung geschieht immer im Augenblick.“ Möge dieser wunderbare, befreiende Gedanke uns alle durch 2012 täglich begleiten und inspirieren.

Herzlichen Dank an Lama Ole, für alles, was er uns gibt. Langes Leben!

2011 war für uns Zürcher ein relativ ruhiges Jahr. Vor dem Hintergrund des feierlichen 20jährigen Jubiläumsjahres 2010 hatten wir das Bedürfnis, unsere Zukunftsvision neu zu definieren. Im Februar haben wir mit Hilfe von Michael Fuchs ausgiebig darüber nachgedacht, diskutiert, geschrieben und die Aufgaben aufgeteilt.

(more…)

Neujahrsschwimmen im Walensee

Tuesday, January 3rd, 2012

In vielen Ländern ist es Tradition,  am ersten Januar in kaltes Gewässer zu springen, um so mutig in ein glückverheissendes neues Jahr zu starten. Darum sprangen vier Unentwegte in den ca. 5 Grad kalten Walensee.

Bei Aussentemperaturen von ca. 5 Grad sprangen am Nachmittag des 1. Januars um 17:00 Uhr vier Amdener in den ebenso kalten Walensee.  Dies geschah gerade, als im Hintergrund ein wunderschönes Abendrot erschien. Die vier Spinger inkl. einer Springerin fühlten sich danach super – wie neugeboren! Wir wollen diese Tradition nun in Amden etablieren und freuen uns auf eine grössere Anzahl von Mutigen im nächsten Jahr.